Toastbrot (Weizen) nach Hannes Weber

Hurra, endlich kann ich wieder backen. :-) Ganz kurz vor Weihnachten ist mein neuer Herd eingetroffen. Mein altes und liebgewonnenes Trümmer hatte fast 30 Jahre auf dem Buckel und bis zuletzt immer treue Dienste geleistet. Aber dann funktionierten einige Dinge nicht mehr richtig und schließlich der Backofen überhaupt nicht mehr.

Auf Kuchen oder süßes Gebäck hatte ich mich zu Weihnachten gar nicht mehr eingerichtet, aber spontan und ziemlich unmittelbar habe ich mich für ein Toastbrot Rezept entschieden, das ich sowieso unbedingt gerne ausprobieren wollte. Es stammt von keinem geringeren als Hannes Weber.

Toastbrot

Ein Buttertoast-Rezept in der genau richtigen Menge für meine Familie, so dass ich noch eines der drei Exemplare zum Einfrieren übrig hatte. Die Toastbrote schmecken lustigerweise auch ungetoastet sehr lecker – ähnlich wie ein sehr aromatisches Weißbrot oder Stuten mit flaumig, lockerer Krume und leckerem Geschmack. Das Toastverhalten ist ebenfalls sehr gut, wenn ich das mit meinem nicht mehr besonders gut funktionierenden Toaster richtig beurteilen kann. Für uns ist das ideal, denn anders wie bei manchmal gekauftem Toastbrot werden die fertigen Scheiben auch nicht trocken und extrem hart wenn sie einen Moment liegen bleiben.

Kleines Problem war und ist, dass ich keine speziellen Toastbrot-Backformen besitze. Ich habe Kastenformen genommen und sie mit Alufolie verschlossen.

Toastbrot – Rezeptangaben für 3 Brote

Einkaufsliste:

Für den Vorteig
250 g Weizenmehl Typ 405
150 ml Wasser, kühlschrankkalt
5 g Hefe

Weitere Zutaten

750 g Weizenmehl, Typ 550
100 ml Wasser, kühlschrankkalt
100 g Sauerteig
250 g Milch
15 g Zucker
2 Eigelb
10 g Honig
10 g Hefe
80 g Butter
21 g Salz

Etwas Butter zum Ausfetten der Formen

So wird es gemacht:

Am Vortag aus Mehl, Wasser und Hefe einen Vorteig kneten. Den Teig in eine ausreichend große Schüssel (der Teig geht bis auf das dreifache auf) geben und mit Frischhaltefolie abdecken. Den Teig einen Stunde bei Raumtemperatur reifen lassen, dann über Nacht im Kühlschrank reifen lassen.

Den gereiften Vorteig mit Mehl, Wasser, Sauerteig, Milch, Zucker, Honig, Hefe, Butter und Salz in den Kessel der Teigknetmaschine geben und den Teig 10 Minuten langsam, dann ca. 3 Minuten schnell kneten, bis er schön glatt ist. Den Teig in eine Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt ca. 1,5 Stunden ruhen lassen.

Drei Kastenbackformen (ca. 9,5 cm breit, 9 cm hoch und 24 cm lang) mit Deckel ausfetten.
Den Teig aufarbeiten. Der Teig kann unterschiedlich aufgearbeitet werden. Für Toastbrot gibt es 4 Methoden.

1. 10-Stück-Methode: ca. 600 g Teig in 10 Teile teilen. Diese Teile rund wirken und diese Wirklinge in die Backform legen.

2. Four-Pieces-Methode: ca. 600 g Teig länglich formen und dann in 4 gleich große Teile teilen. Die Teigstücke mit den Schnittflächen zum Rand, also quer in die Backform legen.

3. Twist-Methode: ca. 600 g Teig länglich formen, diese genau längs in der Mitte halbieren und wie ein Wollfaden korkenzieherartig verdrehen, dann in die Backform legen.

4. Ca. 600 g Teig mit viel Spannung länglich formen und mit dem Teig-Schluss nach oben in die Backform legen.

Toastbrot

Anmerkung: Ich habe die drei letzten Methoden probiert und werde wohl bei der dritten Methode bleiben.

Jeweils einen Deckel (mangels Deckel für meine Formen, habe ich Alufolie benutzt) auf die mit Teig gefüllte Backform geben und ca. 30 Minuten reifen lassen.

Wenn der Teig bis 2-3 cm unter den Rand aufgegangen ist, ist das Brot zum Backen reif.

Den Backofen mit Backstein auf 250 Grad vorheizen.

Das Brot in der Form (mit Deckel) auf den Kopf stürzen und im vorgeheizten Ofen auf den Backstein setzen. Den Backofen auf 200 Grad zurückstellen und das Brot mit etwas Dampf (dafür ein backofengeeignetes Gefäß mit etwas Wasser füllen und in den Ofen stellen) 40 Minuten backen.

Toastbrot

Das Brot direkt nach dem Backen aus der Form herausholen und Auskühlen lassen.

Monika

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5 Gedanken zu „Toastbrot (Weizen) nach Hannes Weber

  1. Pingback: Sahne-Rührei aus dem Backofen | Schmakatzen

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