Roggen – Weizen – Mischbrot

Angefangen mit Sauerteig zu Backen, habe ich vor sehr vielen Jahren. Ich hatte die berühmte Hobbythek-Sendung mit Jean Pütz gesehen, in der es ums Brotbacken ging. Aus einem seiner Rezepte ist dieses Brotrezept entstanden, das ich heute noch immer wieder gerne mal backe, weil es absolut gelingsicher ist und sich praktisch nebenher bäckt. ;-)

Roggen – Weizen – Mischbrot

250 g Roggen-Sauerteig
150 ml Wasser
10 g Hefe
1 TL Honig
1 TL Caro-Malz-Kaffee (mit dem grünen Deckel)
175 g Roggenmehl, Type 1150 oder Roggen-Vollkornmehl
175 g Weizenmehl, Type 1050
12 g Salz

Evtl. Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne oder grobe Haferflocken zum Ausstreuen des Gärkörbchens

So wird es gemacht:

Hefe zerbröckeln und im Wasser auflösen. Honig und Caro-Malz-Kaffee dazugeben. Mehl, Sauerteig und Salz unterkneten. Nun den Teig ca. 5 Minuten gut durchkneten und 30 Minuten ruhen lassen. In beliebige Form wirken und in ein ausgemehltes Gärkörbchen füllen. Ich mag es gerne wenn die Kruste wie bei einem Bauernbrot aufplatzt, also gebe ich den Laib mit dem Schluss nach unten in das Körbchen. Unter Schluss versteht man die unglatte, untere Seite in der noch ein paar Falten vom Kneten zu sehen sind. Wenn man eine glatte Oberfläche möchte, macht man es einfach anders herum. Man braucht für dieses Brot auch nicht unbedingt ein Gärkörbchen. Ein mit einem bemehlten Küchentuch ausgeschlagenes Sieb erfüllt für den Anfang zum Beispiel auch seinen Zweck.

Entsprechend der Raumtemperatur muss der Brotteig nun stehen und reifen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat und der Teig fast bis den Rand des Körbchens erreicht hat. Das dauert gut und gerne ca. eine Stunde, ggfs. länger. Nun muss der Backofen auf 220°C vorgeheizt werden und das Brot wird zügig auf ein mit Backpapierausgelegtes Backblech gekippt. Gebacken wird es auf der unteren Schiene ca. 10 Minuten bei dieser Temperatur. Dann wird der Backofen auf 180°C herunter gechaltet und das Brot muss dort weitere 40 bis 45 Minuten gebacken werden.

Das Brot ist sehr saftig und hat eine feinporige Krume. Es schmeckt sehr gut mit allen möglichen Belägen von Herzhaft bis Süß und hält sich mehrere Tage frisch.

Gutes Gelingen!

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