Quiche und Pizza aus einem Rezept

Quiche und Pizza sind bei uns ein ganz großer Renner. Sie schmecken frisch gebacken natürlich fantastisch, aber sie lassen sich auch sehr gut einfrieren und bei Bedarf ganz schnell wieder aufknuspern. Ich backe also meist das doppelte Rezept und friere einen Teil ein.

Wichtig für eine Quiche ist natürlich in erster Linie der Teig. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen schöne Unterlage für Füllung und Auflage zu machen. Z.B. kann man auch Quark-Ölteig, einen Mürb- oder Blätterteig einsetzen. Hier habe ich mich für die Version auf Basis eines lang geführten Hefeteiges von Hannes Weber entschieden. Ein Teig, der sich auch ganz ausgezeichnet für Pizza verwenden lässt.

Quiche mit Blattspinat, Schafskäse und Cocktailtomaten

Zutaten für den Teig:
250 g Weizenmehl Type 550
125 g Weizenmehl Type 405
75 g Hartweizengrieß
5 g frische Hefe
ca. 260 ml Wasser, sehr kalt
15 ml Olivenöl
12 g Salz
etwas Butter zum Einfetten der Formen

Zutaten für den Belag:
250 g Blattspinat, hier nach der 15:15:15 Methode zubereitet
Schafskäse, nach Belieben
Cocktailtomaten, nach Belieben

Zutaten für den Guss:
200 ml Sahne
3 Eier, verquirlt
etwas Salz, Pfeffer, Chilipulver

Für den Teig beide Mehlsorten, Grieß, Hefe, Wasser, Olivenöl und Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 10 Minuten langsam und dann 5 Minuten schnell zu einem homogenen Teig kneten.

Wichtig: der Teig darf nicht zu warm werden, er muss sich gut vom Kesselrand lösen und einen leichten matten Glanz haben. Dann ist er fertig. Den Teig in einer doppelt so großen Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 190 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Kleine Quicheformen – ca. 12 cm Durchmesser – mit Butter einfetten. Den Teig auf ca. 3 mm dick ausrollen und in die vorbereiteten Formen legen, am oberen Rand sauber abschneiden.

Für den Guß alle Zutaten verquirlen. Nun nach Wunsch belegen und den Guss vorsichtig einfüllen. Die Förmchen leicht auf die Arbeitsplatte klopfen, dass sich der Guss gut verteilt.
Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.

Pizza

Aus diesem Teig lassen sich auch ganz vorzügliche Pizze backen. Der Teig lässt sich sehr gut ausrollen bzw. in Form mit einem kleinen Rand bringen. Darin übe ich mich auch immer noch, denn sie noch dazu wirklich rund hinzubekommen, genau wie bei einem italienischen Pizzabäcker, ist gar nicht so einfach und bedarf einiger Übung.

Hier habe ich einfach ein simples Tomatensugo, ein wenig Schinken, frische Tomatenscheiben, Zwiebeln und geriebenen Käse darauf gegeben. Ein paar angemachte Rucolablätter kamen noch frisch nach dem Backen dazu, aber da bin ich nicht mehr zum fotografieren gekommen….;-)

Die Backdauer für Pizza beträgt ca. 8 Minuten bei 250°C auf unterer Schiene oder auf einem Backstein.

Viel Spaß beim Ausprobieren und gutes Gelingen!

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